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Diagnostik Zeckenübertragener Erkrankungen bei Pferden

 

Nur gesunde Tiere bringen Leistung und sind treue Begleiter im Alltag.

 

Unser Angebot für Sie
EliSpot - Borrelien

nach Rücksprache auch: Aspergillus, Babesia sp., Bartonella sp., Mycoplasma sp., Anaplasma (Ehrlichia)


Serologie - Borrelien IgG WesternBlot

KLINIK

 

Die Borreliose ist in Europa die bedeutendste von Zecken übertragene Krankheit. Sie wird ausgelöst durch Bakterien der Gattung Borrelia. Diese gramnegativen Spirochäten können alle Säugetiere und Vögel infizieren. Die Infektion mit Borrelien kann unbehandelt zu einer Multisystemerkrankung (entzündliche chronische Erkrankung des gesamten Körpers) führen.

In der humanen Diagnostik zeckenübertragener Krankheiten, aber mittlerweile auch im Veterinärmedizinischen Bereich, hat es sich gezeigt, dass eine Serologie (d.h. Antikörper) alleine nicht aussagekräftig genug ist, um eine Erkrankung komplett auszuschließen, zu bestätigen oder zu interpretieren, ob es sich um eine frische oder schon länger bestehende Infektion handelt.

Es können je nach vorhergehender Behandlung (Antibiotika) oder auch patientenspezifischer Konstitution die

Antikörper fehlen oder durch verspätete Bildung oder je nach Antikörpertyp (IgG oder IgM) ein falsches Bild ergeben.
Daher hat sich in den letzten Jahren die Diagnostik über T-Zellen (d.h. der EliSpot) bewährt. Hier lässt sich eine anderer Teil der Immunabwehr, Immunzellen(genauer: die T-Zellen) darstellen.

Diese zeigen sich als verlässlicher, robuster und auch aussagekräftiger, da mithilfe verschiedener Zytokine (im speziellen Interferon-gamma und Interleukin-2) auch deutlich zwischen abgelaufener, frischer, behandelter oder auch chronischer Infektion unterschieden werden kann (übrigens dasselbe Prinzip wie bei der Tuberkulose Diagnostik, wo der EliSpot der Goldstandard ist). Die 2-farben Technologie ist mpmentan allerdings nur im humanen Bereich verfügbar.
Auch Tiere, insbesondere Tiere die Leistung erbringen

sollen wie Sportpferde können natürlich an zeckenübertragenen Krankheiten leiden. Die Standard- Diagnostik ist hier dieselbe wie im humanen Bereich über Antikörper. Diese allein sind ebenso nicht aussagekräftig genug, vor allem, da insbesondere bei alten chronischen Leiden die Patienten nicht über ihre Problematik berichten können. Hier ist eine umfassende Diagnostik noch wichtiger, denn kein Pferd kann sagen an welchem Gelenk es schmerzt (vor allem, da chronische Borreliosen oder Lyme Arthritis gerne immer wieder die Schmerzpunkte verlagern).

Auch Fressunlust, Müdigkeit, Fieberschübe, fehlende Leistungsbereitschaft, unklare Lymphknotenschwellung und unerklärliche, wechselnde und wiederkehrende Lahmheiten können auf eine Infetion und erkrankung durch Borrelien hinweisen. Die Spirochäten können aber auch Herzprobleme, Nierenerkrankungen und Entzündungen der Augen hervorrufen.

Überträger

Zecken: Ixodes ricinus (Europa, Gemeiner Holzbock), Ixodes scapularis (USA, Hirschzecke), Ixodes pacificus (USA)
In Diskussion: Bremsen, Stechmücken

DIAGNOSTIK

 

Eine eindeutige Diagnose ist durch die klinische Untersuchung alleine bisher nicht möglich.
Dazu kommt eine oft späte oder sogar ausbleibende Antikörperbildung.
Dies verhindert oft eine aussagekräftige Labordiagnostik.
Bisher werden für die Diagnose folgende Kriterien herangezogen:

Liegen typische Symptome vor?
Sind spezifische Antikörper gegen Borrelien nachweisbar?
Verbesserung der Symptomatik nach Antibiotikatherapie?
Lebt das Tier in einem Endemiegebiet ?

Hier kann unser Labor die diagnostische Lücke schliessen:

. Der Test reflektiert die aktuelle Aktivität des Erregers bei sowohl chronischen als auch frischen/akuten Infektionen mit Borrelien
. Der EliSpot kann bei der Überwachung von Therapien hilfreich sein. Er sollte für gewöhnlich 4 bis 8 Wochen nach dem Ende einer effektiven Therapie negativ ausfallen und bleiben.

 

Andere Diagnostische Verfahren bei Verdacht auf Borrelien-Infektion:

 

Indirekter Erregernachweis

Wie auch im humanen Bereich hat sich der serologische Nachweis von Antikörpern gegen Borrelien zum Goldstandard entwickelt. Hier wird oft ein Zweistufen-Test angewandt. Zuerst findet ein gröberes Screening mithilfe des ELISAs (Enzyme-linked immunosorbent assay) nach Borrelien Antikörpern (IgG ) statt. Bei einem positiven Befund (auch bei schwachpositiven zur Bestätigung oder Verwerfen des Tests) werden diese Antikörper dann mithilfe des WesternBlots spezifischen Proteinbanden (Größe und Lokalisation) zugeordnet. Allerdings sind die schon erwähnte späte oder fehlende Antikörperbildung oder auch vorhandene Antikörper nach behandelter und ausgeheilter Infektion mit Borrelien die Problematik dieses Testsystems.

Direkter Erregernachweis

Die Anzucht von Borrelien aus Blut- oder Gewebeproben dauert bis zu sechs Wochen. Nach erfolgter Kultur sollen damit Infektionen bestätigt oder ausgeschlossen werden. Allerdings ist dieser Nachweis nur wenig Sensitiv, da sich oft nur wenige Bakterien in den Proben finden lassen und die Anzucht nicht ganz einfach ist und große Erfahrung erfordert. Der Nachweis von Borrelien DNA mithilfe der PCR (polymerase-chain reaction) scheitert oft aus dem oben genannten Grund der selten in ausreichenden Mengen verfügbaren Bakterien für einen Nachweis. Daher ist weder die PCR noch die Kultur für die Diagnosefindung von Bedeutung.

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